Kosten

 

 

 

 

 

 

 

1. Erstberatung

Die Vergütung der anwaltlichen Erstberatung ist gesetzlich nicht geregelt. Die Höhe der Beratungskosten richtet sich grundsätzlich nach Umfang und Schwierigkeit des Falles sowie der Dauer der Beratung. Mandanten mit geringem Einkommen können ggf. Beratungshilfe in Anspruch nehmen.

Wir bieten eine spezialisierte Rechtsberatung auf ausgwählten Rechtsgebieten an. Nach dem ca. 1-2 stündigen Beratungsgespräch erhält jeder Mandant eine schriftliche Zusammenfassung und gutachterliche Stellungnahme zu den relevanten Rechtsfragen mit einer konkreten Handlungsempfehlung. In der Regel werden nach Lage des Einzelfalles alternative Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Die Kosten für diese umfassende Beratungstätigkeit betragen zwischen 150,00 - 250,00 € zzgl. Auslagen und 19% MwSt.

 

2. Außergerichtliche Tätigkeit, Vertretung im Prozess

Die Höhe der Rechtsanwaltsgebühren und Auslagen für die außergerichtliche Tätigkeit und die Prozessführung vor Gericht ist im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) geregelt. Die Gebührenhöhe richtet sich in Zivilsachen nach dem Streitwert. In Strafsachen und Ordnungswidrigkeitenverfahren gelten Rahmengebühren.

Vor Erteilung eines Mandats informieren wir Sie umfassend über die voraussichtlich anfallenden Kosten (Rechtsanwaltsgebühren, Gerichtskosten, sonstige Kosten und Auslagen). In bestimmten Fällen wird eine schriftliche Vergütungsvereinbarung geschlossen, in der die Kosten exakt aufgeführt sind. Vergütungsvereinbarungen über ein Stundenhonorar oder eine Pauschalvergütung bieten den Vorteil, dass die vereinbarte Vergütung dem tatsächlichen Zeit- und Arbeitsaufwand entspricht und für den Mandanten transparent ist.

 

3.  Rechtsschutzversicherung, Kostenerstattung durch den Gegner

Ob und in welcher Höhe eine Rechtsschutzversicherung Kosten übernimmt, hängt zunächst davon ab, ob das betroffene Rechtsgebiet versichert ist. Bei Eintritt des Rechtsschutzfalles muss die Versicherung grundsätzlich mindestens drei Monate bestanden haben (Ausnahme: Bußgeld- und Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren) und es dürfen keine Versicherungsprämien rückständig sein. Bestimmte Fälle sind generell vom Versicherungsschutz ausgeschlossen, z.B.: Streitigkeiten im Zusammenhang mit dem Neubau eines Hauses, die Verteidigung in Strafsachen wegen einer Vorsatztat (z.B. unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Beleidigung, vorsätzliche Körperverletzung) oder Scheidungsverfahren. In Familiensachen und Erbrechtsfällen werden im Regelfall nur die Kosten einer anwaltlichen Erstberatung übernommen.

Häufig ist im Versicherungsvertrag eine Selbstbeteiligung pro Schadensfall vereinbart, die der Mandant trägt.

Die Erstattung der Kosten durch den Gegner kommt nur in bestimmten Fällen in Betracht, z.B. wenn der Gegner sich zum Zeitpunkt der Beauftragung eines Anwalts bereits im Schuldnerverzug befand.

 

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